Durch moderne Technik ist nicht nur die Abfertigung einfacher geworden sondern auch die Jobs haben sich während der Geschichte verändert.
Dieser Artikel beschreibt die historischen Umstände der Hafenarbeit. Für aktuelle Jobs sehen Sie Berufe im Hafen.
Die Arbeit im Hafen wurde im Laufe der Zeit zahlreichen Veränderungen unterzogen. War der Beruf anfangs noch körperliche Schwerstarbeit und wurde hauptsächlich von ehemaligen Seeleuten ausgeführt, sind heute die meisten Arbeiten mit Maschinen zu bewältigen. Wenige sogenannte Hafenfacharbeiter sind heute noch für das Packen von LKWs und das Umladen per Hand zuständig.
Früher
Quelle: hhla.de
Früher, also Ende des 19. Jahrhunderts, war die Arbeit im Hafen eine reine Handwerkstätigkeit. Es gab zahlreiche verschiedene Berufe, von denen einige hier Erwähnung finden sollen:
- Schauerleute waren für das Be- und Entladen der Schiffe zuständig.
- Die Quartiersmänner oder Küper kontrollierten die Waren und lagerten sie in die Speicher ein.
- Die Tallymänner erfassten über Bord gegangene Waren und dokumentierte Schäden.
- Die Maschinisten bedienten die Maschinen der Schiffe beim An- und Ablegen.
- Die Winschmänner waren für die handgekurbelten Ladegeschirre zuständig.
Etwa 25.000 Leute waren zu dieser Zeit im Hamburger Hafen beim Umschlag beschäftigt, heute führen diesen Teil nur wenige aus. Der rapide Rückgang der Beschäftigungszahlen kann mit der Mechanisierung erklärt werden.
und heute
Quelle: hhla.de
Zum Beispiel ist durch den Einsatz des ISO-Containers das mühsame Umpacken vom Schiff auf LKW oder Zug zum großen Teil entfallen, da die Container einfach auf die Fahrzeuge passen. Die Logistik wird auch durch das Ortungssystem (z.B. AIS - Schiffspositionen) stark vereinfacht.




