Historische Schiffe

Hier sind die wohl bekanntesten der historischen deutschen Schiffe welche noch erhalten sind und in deutschen Häfen vor Anker liegen mit jeweils einer kleinen Beschreibung.

Historische Schiffe im Hamburger Hafen

Cap San Diego
Der ehemalige Stückgutfrachter Cap San Diego stammt aus den 1960er Jahren. Als dieser Frachter 26 Jahre später ausgedient hatte und die Verschrottung schon längst geplant war, wurde die Cap San Diego aufgekauft, renoviert und für den Zweck als Museumsschiff und Veranstaltungszentrum angepasst. Heute liegt sie an der Überseebrücke und dient wie vorgesehen als Museumsschiff und Veranstaltungszentrum. Zu besonderen Anlässen läuft sie mit geringer Motorleistung aus und fährt bis zu Cuxhaven.


Quelle: http://www.flickr.com/photos/_o_de_andrade_/

Ricker Rickmers
Die stählerne Dreimastbark Rickmer Rickmers wurde 1896 fertig gestellt. 1983 wurde sie vor der Verschrottung aufgekauft, anlschießend mehrere Jahre lang restauriert. Heute befindet sie sich an den St. Pauli-Landungsbrücken und dient als Museumsschiff.


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U-Boot-Museum U-434
Das U-Boot-Museum U-434 ist ein U-Boot der früheren sowjetischen Marine der 1970er Jahren. 32 Jahre später wurde es privat gekauft und bei Blohm + Voss restauriert. Am St. Pauli-Fischmarkt hat es seit April 2010 seinen Liegeplatz.

Quelle: http://www.flickr.com/photos/_o_de_andrade_/

Historische Schiffe in Bremerhaven

Wilhelm Bauer (ehemals U 2540)
Der Bau begann auf der Werft von Blohm + Voss am 29. Oktober 1944. U 2540 lief am 13. Januar 1945 vom Stapel.
Im Zweiten Weltkrieg wurde U 2540 aus der Luft attakiert, das U-Boot überstand die Luftangriffe nahezu unbeschadet. Am 4. Mai 1945 wurde U 2540 in der Flensburger Förde von der Besatzung nahe eines Feuerschiffes selbst versenkt.
Im Juni 1957 wurde U 2540 gehoben, schwimmfähig gemacht und zu den Kieler Howaldtswerken (HDW) geschleppt. Dort wurde das Boot auf den Namen Wal getauft und diete ab November 1058 als Versuchstboot der Bundesmarine.
Am 1. September 1960 wurde es von der Bundesmarine übernommen, auf den Namen Wilhelm Bauer getauft und bis zum 28. August 1968 in den Dienst als Erprobungsboot gestellt.
Am 18. November 1980 wurde Wilhelm Bauer in Eckernförde verabschiedet und am 15. März 1982 endgültig außer Dienst gestellt.


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Historische Schiffe in Cuxhaven

Feuerschiff Elbe 1 - Bürgermeister O’Swald II
Mit einer Länge von 57,30 m war es weltweit das größte Feuerschiff.
Heute ist dieses Schiff in Besitz der Stadt Cuxhaven und dem "Feuerschiff-Verein ELBE 1 von 2001 e. V. Cuxhaven". Übergeben wurde es zur Restauration, Wartung und um als Museumsschiff zu dienen. Noch ist es seetüchtig und mit modernsten nautischen Geräten ausgestattet. Bei Einladungen fährt es an der Nordseeküste.


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Historische Schiffe im Kieler Hafen

Hindenburg
Die Hindenburg ist ein ehemaliges Motorrettungsboot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Sie ist 1944 auf der Werft August Pahl vom Stapel gelaufen.
Die Hindenburg rettete im Laufe der Jahre insgesamt 800 Menschen.
Seit 1981 gehört sie zum Schifffahrtamuseum Kiel. Die Hindenburg liegt an der Museumsbrücke des Kieler Schifffahtrsmuseums.

Historische Schiffe im Bremer Hafen

Schulschiff Deutschland
Die Schulschiff Deutschland das letzte in Deutschland gebaute Vollschiff und diente als Segelschulschiff der Handelsschifffahrt. Stapellauf war am 14. Juni 1927 in Bremerhaven.
Von 1927 bis 1939 unternahm sie Ausbildungsfahrten nach Übersee und in Nord- und Ostsee.
Zur Zeit des Zweiten Weltkrieges wurden diese Ausbildungsfahrten nur in der Ostsee ausgeführt.
In dem Zeitraum von 1949 bis 1952 diente sie drei Jahre lang als Jugendherberge, bevor sie in Bremen zum stationärem Schulschiff für Seemannsschüler wurde.
Heute liegt die Schulschiff Deutschland in Bremen-Vegesack vor Anker und dient als besichtbares Denkmal oder als Übernachtungsmöglichkeit. Des Weiteren kann man sie für Feiern, Seminare, Ausstellungen oder anderen Veranstaltungen buchen. Einmal im Monat laufen auf ihr standesamtliche Trauungen über die Bühne.


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Historische Schiffe im Emdener Hafen

Seenotkreuzer Georg Breusing
Die Georg Breusing gehörte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) an und wurde von der Werft Abeking & Rasmussen erbaut.


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