Welche interessanten Schiffe im Laufe der Menschheitsgeschichte gesunken sind, erfahren Sie in diesem Artikel
Moderne Schiffe
Costa Concordia

Quelle : wikipedia.org / Jean-Philippe Boulet
Der Luxusliner Costa Concordia von der gleichnamigen Reederei, auf der bis zu 3780 Passagiere Platz haben, ist nahe der Insel Giglio auf Fels gelaufen, bis jetzt sind noch 14 Leute vermisst, darunter 7 Deutsche und 6 Tote wurden gefunden. Nun gibt es schwere Vorwürfe gegen den Kapitän.
Nur etwa 100 Meter vor der toskanischen Küste gegen 22.20 Uhr geht ein Ruck durch die Costa Concordia - mit schwerwiegenden Folgen. Wenige Minuten später hatte die Costa Concordia bereits Schlagseite. Panik bricht an Bord, die Notstromaggregate versagen, Gegenstände fliegen durch die Kabinen. Die von der Crew geplanten Rettungsmaßnahmen greifen nicht. Auf Bord herrscht Chaos.
Kapitän Franceso Schettino soll bereits vor den Rettungsbooten der Passagiere das Schiff verlassen haben. Gegen Schettino ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässige Tötung, Verursachung eines Schiffsbruches und das Verlassen des Schiffes vor anderen. Deswegen sitzt Schettino momentan in Untersuchungshaft. Die Vorwürfe bestreitet er in einem Interview: "Wir waren die letzten, die das Schiff verlassen haben".
Wie sich herausstellte setzten die Reedereien heutzutage die Crews immer mehr unter Druck, um in dem inzwischen so harten Konkurrenzkampf bestehen zu können. Dabei seien auch Abweichungen von den Routen nicht selten, um Passagiere für sich zu gewinnen. Genau durch solche Abweichungen von der vorgeschriebenen Routen ist auch die Costa Concordia gekentert.
| Flagge: | Italien |
| Schiffstyp: | Passagierschiff |
| gesunken: | 13. Januar 2012 |
| Ursache: | Versunken nach Zusammenstoß mit einem Felsen |
| Ort: | bei der italienischen Insel Giglio |
Titanic

Quelle : wikipedia.org / F.G.O. Stuart (1843-1923)
Die Titanic war das modernste und mit 269 Metern das größte Kreuzfahrtschiff seiner Zeit. Sie begann am 10. April 1912 ihrer Jungfernfahrt von Southampton und fuhr planmäßig über das französische Cherbourg und dem irischen Queenstown. Die Titanic fuhr nach einer Stunde Aufenthalt in Queenstown weiter über den Atlantic nach Amerika. Der Kapitän der Titanic befahl, trotz der Eisbergwarnung der anderen Schiffe, mit ca. 22 Knoten zu fahren.
Diese Geschwindigkeit wurde der Titanic zum Verhängnis. Als der Erste Offizier die Meldung "Eisberg voraus" bekam war es schon zu spät um das Schlimmste zu verhindern. Zwar lies er die Maschinen stoppen und hart abdrehen lassen, doch die Titanic hatte zu viel Fahrt und schrammte den Eisberg. Das "unsinkbare" Schiff hat am Leck geschlagen. Die vorderen sechs der 16 Kammern von der Titanic liefen mit Wasser voll. Das hält die Titanic nicht aus. Der vollgelaufene Bug zieht den Rest des Schiffes nach unten, die Auftriebskraft des hinteren Teils des Schiffes drückt dagegen. Der Rumpf der Titanic begann immer mehr in Schieflage zu kommen. Das Heck hebt sich aus dem Wasser, der vordere Teil ist bereits untergegangen. Das Schiff bricht, mehr Wasser dringt in das halb untergegangene Schiff ein. Das Heck des Schiffes stellt sich fast senkrecht auf und versinkt nach einigen Minuten.
Nur knapp 710 Menschen der 2224 Passagiere überlebten das Unglück. Das lag unter anderem an dem geringen Vertrauen der Besatzung und Passagiere in die Rettungsboote, sodass sie nur etwa zur Hälfte besetzt waren. Auch an Plätzen in den Rettungsbooten mangelte es. Es gab nur 1.178 Plätze in den Rettungsbooten, was immer noch mehr als die Mindestzahl der damaligen Rettungsboote für ein Schiff dieser Größe (756 Plätze in den Rettungsbooten) ist.
| Flagge: | Vereinigtes Königreich |
| Schiffstyp: | Passagierdampfer |
| gesunken am: | 15. April 1912 |
| Ursache: | Kollision mit einem Eisberg. |
| Ort: | Nordatlantik |
Andrea Doria

Quelle : wikipedia.org / United States Coast Guard
Am 14. Januar 1953 unternahm die Andrea Doria, benannt nach dem genuesischen Admiral Andrea Doria, ihre Jungfernfahrt. Die Andrea Doria war das mit 213,40 m größte, schnellste und vermeintlich sicherste Schiff der italienischen Flotte.
Sie war am 25. Juli 1956 auf ihrer 51. Überfahrt nach New York, als sie mit der ostwärts fahrenden Stockholm kollidierte. Nach der seitlichen Kollision bekam die Andrea Doria schnell eine starke Schlagseite. Dadurch war die Hälfte der Rettungsboote nicht mehr einsetzbar. Doch dank der guten Kommunikationstechnik und der schnellen Reaktion der umliegenden Schiffe konnte ein Unglück riesigen Ausmaßen wie bei der Titanic verhindert werden. Von den 1.706 konnten 1.660 Menschen gerettet werden und 46 Menschen verloren ihr Leben.
An dem Morgen darauf kenterte und sank der Luxusliner.
| Flagge: | Italien |
| Schiffstyp: | Linienpasssagierschiff |
| gesunken am: | 26. Juli 1956 |
| Ursache: | Kollision mit dem Passagierschiff "Stockholm". |
| Ort: | nahe New York |
Empress of Ireland
Die Empress of Ireland wurde 1906 in Glasgow für die Reederei Canadian Pacific Railway gebaut und brach am 29. Juni 1906 zu ihrer Jungfernfahrt auf. Das 18 Knoten schnelle Linienschiff fuhr von Québec, Kanada, nach Liverpool, England.
An dem 29. Mai 1914 sank die Empress of Ireland nach einer Schiffskollision im Sankt-Lorenz-Strom. Nachdem das Schiff in einen dichten Nebel geriet, entdeckte der Kapitän die Lichter eines anderen Schiffes, die des Kohlefrachter Storstad, die kurz darauf im Nebel verschwanden. Darauf ließ er die Empress of Ireland stoppen und gab Signale mit dem Nebelhorn. Kurz darauf dachte man auf der Empress of Ireland, dass die Storstad das Schiff backbord passieren würde. Doch dann tauchte eine Schiffslänge entfernt die Storstad auf und krachte in das Schiff, wo sie ein 13 Meter hohes und 5 m breites Loch in den Schiffrumpf riss. Das Schiff bekam schnell Schlagseite und sank schon nach 14 Minuten. Bei diesem Unglück kamen von den 1477 Menschen an Bord 1012 um.
| Flagge: | Irland |
| Schiffstyp: | Passagierdampfer |
| gesunken am: | 29. Mai 1914 |
| Ursache: | Kollision mit dem Kohlefrachter Storstad. |
| Ort: | Sankt-Lorenz-Strom |
Lusitania

Quelle : wikipedia.org / Cropbot
Die Lusitania war ein Passagierdampfer, der 1906 für die englische Reederei Cunrad Line gefertigt wurde. Vor dem Fertigstellen des Schwesterschiffes Mauretania war die Lusitania das größte Schiff der Welt. Auch in Hinsicht auf Abmessung, Antrieb und Ausstattung setzte sie neue Maßstäbe. Die Lusitania wurde im Ersten Weltkrieg von England als "Blockadebrecher" eingesetzt, um Kriegsgüter von neutralen Ländern nach England zu bringen.
Dies tat die Lusitania bis zum 7. Mai 1915. Sie wurde von dem deutschen U-Boot U 20 auf einer Überfahrt von Amerika nach England mit einem Torpedo abgeschossen. Nach dem Einschlag des Torpedos gab es eine zweite heftige Explosion. Durch die große Hektik, die an Bord ausbrach und den unerfahrenen Matrosen fielen einige Rettungsboote leer ins Wasser, andere besetzte Rettungsboote schlugen gegen den Rumpf der Lusitania und zerschellten. Insgesamt kamen 1.198 Menschen ums Leben und nur 761 konnten gerettet werden.
| Flagge: | Vereinigtes Königreich |
| Schiffstyp: | Passagierschiff |
| gesunken am: | Am 7. Mai 1915 |
| Ursache: | Von dem deutschen U-Boot U20 Versenkt. |
| Ort: | Südküste Irlands |
Persia

Quelle : wikipedia.org / Postcard, scanned by Flominator
Die Persia war ein Schiff der Reederei Peninsular and Oriental Steam Navigation Company (P&O), das von der Werft Caird & Company hergestellt wurde. Es fuhr so wie seine Schwesterschiffe nach Asien und transportierte Passagiere und Fracht. Da die Schiffe regelmäßig Gold, Edelmetalle und Juwelen transportierten, wurden sie auch Gold ship of the Empire (Goldschiff des Empires) genannt.
Die Perisa hatte auf ihrem Weg von London nach Bombay etwa 560 Menschen an Bord und zu der Ladung zählten auch Gold und Juwelen des Maharajas.
Aus dem Unglück der Lusitania hatte man gelernt und während der Fahrt mehrere Rettungsübungen gemacht. Außerdem ist den Passagieren bestimmte Rettungsboote zugeteilt worden, so dass das Schiff schnell evakuiert werden kann.
Doch die Maßnahmen halfen nichts: nachdem die Persia von einem Torpedo des deutschen U-Bootes U-38, dessen Kapitän die Perisa wegen der Geschütztürme für ein Kriegsschiff hielt, in den Maschinenraum getroffen worden war, gab es eine heftige Explosion durch die in den Speisesälen das Geschirr von den Tischen flog. Die Passagiere flohen alle auf das Deck zu dem schnell mit Menschen überfüllten Deck. Die Persia hatte noch volle Fahrt und wurde nur langsam langsamer. Sie neigte sich durch den seitlichen Treffer neigte sich die Perisa so stark, dass die meisten Passagiere nicht in die Rettungsboote steigen konnten, viele der Passagiere rutschten durch die Schräglage des Schiffes einfach von Bord. 5 Minuten nach dem Angriff war die Persia bereits vollständig gesunken.
Von den 519 Menschen auf der Persia überlebten nur 175 Menschen den Angriff.
| Flagge: | Vereinigtes Königreich |
| Schiffstyp: | Passagierschiff |
| gesunken am: | 30. Dezember 1915 |
| Ursache: | Versenkt durch das deutsche U-Boot U 38. |
| Ort: | nahe Kreta |
Bismarck

Die Bismarck war bei seiner Indienststellung das größte und stärkste Schlachtschiff. Es sollte der deutschen Kriegsmarine als "Wunderwaffe" im zweiten Weltkrieg dienten und wurde im August 1940 fertig gestellt.
Nach dem die Bismarck einsatzbereit war brach sie mit dem kleinerem Schlachtschiff "Prinz Eugen" zu dem "Unternehmen Rheinübung" auf. Bei diesem Auftrag sollten sie Geleitzüge abfangen. Doch schon auf dem Weg in den Atlantik, wo das "Unternehmen" stattfinden sollte, wurden sie in ein Gefecht mit der "HMS Hoot" und der "HMS Prince of Wales" von der britischen Royal Navy verwickelt. Dort hatte die Bismarck mit der Prinz Eugen den Stolz der britischen Flotte, die Hoot, versenkt und die Prince of Wales schwer beschädigt. Die Bismarck musste ein paar schwere Treffer hinnehmen, weshalb sie sich auf den weg zu dem nächstgelegenen Hafen machte, während die unbeschadete Prinz Eugen den Weg in den Atlantik fortsetzte.
Doch die Bismarck wurde auf dem Weg von allen verfügbaren Schiffe der Royal Navy im Atlantik angegriffen, die wahrscheinlich aus Rache für das versenken der Hoot sofort die Verfolgung der Bismarck aufnahmen. Zuerst wurde die Ruderanlage von Torpedoflugzeugen zerstört, sodass die Bismarck seinen Feinden, zwei Schlachtschiffen und zwei Schweren Kreuzern, entgegen fahren musste.
Über den Untergang der Bismarck wird heute noch gestritten. Es gibt zwei Thesen: Nach der einen wurde die Bismarck durch weitere Torpedos der Royal Navy versenkt. Die andere besagt, dass die Besatzung der Bismarck sie selbst versenkt hat.
Fest steht auf jeden fall das Untergehen der Bismarck nur 116 Mann der 2065 Mann der Besatzung überlebten. Außerdem waren für das Unternehmen "Reinübung" noch 80 weitere Soldaten an Bord und Beobachter, Journalisten und Kameramänner des Propagandaministeriums.
Damit forderte der Untergang der Bismarck mehr Tote als das der Titanic.
| Flagge: | Deutsches Reich |
| Schiffstyp: | Schlachtschiff |
| gesunken am: | Am 27. Mai 1941 |
| Ursache: | Wurde während des Unternehmen Rheinübung von 2 Schlachtschiffen und 2 schweren Kreuzern gestellt und versenkt. |
| Ort: | Nordatlantik |
Yamato

Quelle : wikipedia.org / Alexpl
Die Yamato war mit ihrem Schwesterschiff, die "Musashi", wahrscheinlich das modernste und am weiteste Entwickelte Schlachtschiff der japanischen Flotte.
Das 263 Meter lange Schiff wurde unter strengster Geheimhaltung gebaut, u.a. wurde das Schiff in verschiedenen Sektionen gebaut, sodass die Werftarbeiter nur einen Teil des Schiffes kannten. Auch wurden zahlreiche Bilder und Zeichnungen von der Regierung nach dem Untergang der Yamato vernichtet. Für den Transport der riesigen Hauptgeschütze zu der Werft wurde extra ein neues Transportschiff gebaut und eingesetzt. Selbst bei dem Stapellauf wurde auf eine große öffentliche Zeremonie, wie es bei anderen Schlachtschiffen üblich war, verzichtet.
| Flagge: | Japan |
| Schiffstyp: | Schlachtschiff |
| gesunken am: | 7. April 1945 |
| Ursache: | Durch US Luftangriffe versenkt |
| Ort: | Weit nördlich von Okinawa Googlemaps-Koordinaten |
kaiserliche Hochseeflotte
Nachdem Waffenstillstand des ersten Weltkrieges sollte die deutsche Flotte, den Bestimmungen zu folge, in Scapa Flow übergeben werden. Nur die Notbesatzung kümmerte sich um die Schiffe. Da die Deutschen kurz davor waren den Vertrag von Versailles zu unterschreiben, ordnete Ludwig von Reuter an die Schiffe in einem günstigen Moment auf sein Kommando zu versenken.
| Flagge: | Deutsches Reich |
| Schiffstypen: | Schlachtschiffe, Kreuzer, Torpedoboote |
| gesunken am: | 21. Juni 1919 |
| Ursache: | Nach dem Waffenstillstand entwaffnet planmäßig versenkt |
| Ort: | Scapa Flow |
Pallas

Quelle : marsys.tu-berlin.de / Douanes Francaises/ Avion POLMAR II
Die Pallas hatte auf ihrem Weg von Schweden nach Casablanca Schnittholzpakete transportiert. In einem schweren Sturm hatte der Kapitän Rauchschwaden aufsteigen sehen. Der Offizier der losgeschickt wurde konnte aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse nichts feststellen.
Der Kapitän jedoch leitete einige Vorsichtsmaßnahmen ein und alarmierte die dänische Küstenwache und Seenotrettung in Arhus. Am Abend fing es an Deck des Schiffes an zu brennen. Sofort steuerte der Kapitän in Richtung Land. Versuche das Feuer zu löschen, scheiterten vergeblich. Nachdem der Brand in dem Laderaum das Deckhaus erreichte, gab der Kapitän das Schiff auf und sendete einen May Day-Spruch raus. Sofort wurde die Mannschaft geborgen.
| Flagge: | Bahamas |
| Schiffstyp: | Frachtschiff |
| gesunken am: | 25. Oktober 1998 |
| Ursache: | Feuer an Deck |
| Ort: | Vor der Insel Amrum |
Pamir

Quelle : wikipedia.org
Die Viermastbark wurde 1905 in Hamburg gebaut. Am 11.August.1957 machte sich die Pamir auf den Weg von Buenos Aires nach Hamburg. Am 21.September geriet sie in den Hurrikan "Carrie". Nach 2 SOS-Funksprüchen sank die Pamir. 80 der 86 Besatzungsmitglieder sind ums Leben gekommen. Die große Suchaktion die mehrere Tage andauerte brachte nicht die gewünschten Erfolge.
| Flagge: | Deutschland |
| Schiffstyp: | Auxiliarsegler, Frachtschiff |
| gesunken am: | 21. September 1957 |
| Ursache: | Versenkt durch den Hurrikan „Carrie“ |
| Ort: | Nordatlantik |
Umbria

Quelle : adametz.info / ep-film
Die Umbria wurde 1911 in Hamburg gebaut und diente erst der argentinischen Marine, bevor sie von den Italienern gekauft wurde. 1940 geriet das Schiff beim Sueskanal auf dem Weg nach Kalkutta in eine Kontrolle der Royal Navy. Die Umbria wurde von englischen Schiffen verfolgt. Als England von der Kriegserklärung Italiens erfuhr, beschloss der Kapitän die Umbria zu versenken. Die Umbria transportierte zu dem Zeitpunkt Kriegsgeräte und Waffen.
Das Schiff liegt jetzt vor Sudan auf dem Grund in ca. 36m Tiefe.
| Flagge: | Deutsch, später Italien |
| Schiffstyp: | Transporter |
| gesunken am: | Juni 1940 |
| Ursache: | Selbstversenkung um Ware zu zerstören, damit die Royal Navy diese nicht erhält |
| Ort: | Rotes Meer |
Mittelalter und frühe Neuzeit
Vizcaína
Die Vizcaína war ein Schiff von Christoph Kolumbus. Sie sank 1503 auf seiner vierten Reise nach Amerika. Die Reise begann im Mai 1502 und endete im November 1504. Auf dieser Reise erkundete Kolumbus die Mittelamerika zwischen Honduras und Kolumbien. Dort betrat der Entdecker am 14. August 1502 bei Kap Honduras das erste Mal amerikanisches Festland.
| Flagge: | Spanien |
| Schiffstyp: | Karavelle |
| gesunken: | 1503 |
| Ursache: | Von Columbus aufgegeben aufgrund von Schiffsohrwürmern. |
| Ort: | Portobelo |
Mary Rose

Quelle : wikipedia.org / Photo by Gerry Bye. Original by Anthony Anthony
Das Schiff wurde 1509-1511 in Portsmouth gebaut und wurde 1536 modernisiert. Das Schiff versank 1545 bei einer Seeschlacht im Solvent. Eine französische Flotte wurde wegen der Italienischen Kriege an die Englische Küste geschickt. Sie sollte die Isle of Wight einnehmen und einen Teil der englischen Flotte zerstören. Der Grund waren die 500 Soldaten an Deck der Mary Rose und die geöffneten Kanonenluken. Vermutungen zu folge bekam das Schiff bei einem Wendemanöver Schlagseite, wodurch Wasser in das Schiff eindrang.
1982 begann die Bergung des Schiffes, jedoch ist nur die Hälfte des Schiffes vorhanden. Das heißt man kann in das Schiff hineinsehen.
| Flagge: | England |
| Schiffstyp: | Karacke |
| gesunken: | 19. Juli 1545 |
| Ursache: | Wassereinlauf bei einem Wendemanöver. |
| Ort: | Nahe Solent |
Vasa

Quelle : wikipedia.org / JavierKohen
Die Vasa war eine schwedische Galeone, die auf ihrer Jungfernfahrt am 10.August.1628 nach weniger als einer Seemeile sank. Das Schiff wurde 1625 von König Gustav II. Adolf von Schweden gebaut um sich gegen die Polen im Dreißigjährigen Krieg zu schützen. Schweden wollte sich durch Import von Hanf zur Herstellung von Tauwerk, mit dem unter Polen beeinflussten Baltikum behaupten.
Vizeadmiral Klas Fleming führte vor der Fahrt einen Test duch. Dabei sollten 30 Mann von einer Seite des Schiffes zur Anderen laufen. Bereit dort hatte das Schiff eine gefährliche Schräglage, weshalb der Test abgebrochen wurde. Trotzdem lichtete Kapitän Söfring Hansson am 10.August 1628 die Anker und setzte die Segel. Bereits nach wenigen Metern und leichtem Wind, hatte die Vasa eine gefährliche Schräglage. Nach einem stärkeren Windstoß, sank die Vasa nach ca. 1.300m. Die gesamte Fahrt dauerte nur 20 Minuten.
| Flagge: | Schweden |
| Schiffstyp: | Kriegsschiff |
| gesunken: | 10. August 1628 |
| Ursache: | eine Starke Windböe ließ das Schiff kentern. |
| Ort: | Südlich der Insel Beckholmen |
Oseberg-Schiff

Quelle : wikipedia.org / Arnejohs
Das Oseberg-Schiff wurde im Jahre 820 gebaut. Nachdem das Schiff mehrere Jahre in Gebrauch war, wurde es 834 in einen Grabhügel eingebracht. Für die Beisetzung wurden einige Riemen und der Mast angefertigt. Viele der nachgefertigten Teile waren noch nicht einmal fertig. Außerdem fand man zwei Skelette von Frauen an der Stelle des Schiffes.
| Flagge: | Wikinger |
| Schiffstyp: | Langschiff |
| gesunken: | Unbekannt |
| Ursache: | Unbekannt |
| Ort: | Oseberg |
Akerendam

Quelle : wrecksite.eu / Verenigde Oost-Indische Compagnie
Die Akerendam war ein holländischer Ostindien-Segler der 1724 gebaut wurde.
Sie verließ am 19.Januar.1725 die niederländische Insel Texel um nach Batavia (heute Jakarta) zu fahren. Mit Gold- und Silbermünzen beladen, sollten Gewürze und andere Handelsgüter für den europäischen Markt gekauft werden. Am 8.März.1725 geriet die Akerendam vor der westnorwegischen Küste in einen Sturm und zerschellte an den Klippen der Insel Runde. Die gesamte Besatzung von 200 Mann starb.
| Flagge: | Holland |
| Schiffstyp: | Segler |
| gesunken: | 8. März 1725 |
| Ursache: | Im Sturm an Klippen zerschellt. |
| Ort: | Nahe der Insel Ruhe |
Nuestra Señora de Atocha

Quelle : davidharrisonwright.com / David Harrison Wright
1985 entdeckte Mel Fisher das Wrack der Nuestra Señora de Atocha vor der Küste von Florida. In diesem Wrack fand Mel Fisher mit einem Bergungsteam Gold, Silber und Edelsteine im geschätzten Wert von 400 Millionen Dollar. Dies ist weltweit der bisher größte gefundene Schatz.
| Flagge: | Spanien |
| Schiffstyp: | Galeone |
| gesunken: | 6. September 1622 |
| Ursache: | Wegen eines Hurrikanes gesunken. |
| Ort: | Küste Floridas |
Nuestra Señora de la Concepción

Quelle : wikipedia.org / Levinus Hulsius, 1626
Die Nuestra Señora de la Concepción war eine große spanische Galeone. Am 20.September.1638 machte sich die Nuestra Señora de la Concepción auf den Weg von Manila nach Acapulco. Mit reich beladenen Gütern aus Fernost sank das Schiff in einem Sturm bei Saipan. Die wenigen Überlebenden fuhren mit einem Boot nach Guam um von dort aus wieder nach Manila zurückzukehren und vom Unglück zu berichten. 1980 wurde das Wrack entdeckt und sieben Jahre später geborgen.
| Flagge: | Spanien |
| Schiffstyp: | Galeone |
| gesunken: | 20. September 1638 |
| Ursache: | In einem Sturm gesunken. |
| Ort: | Nahe der Insel Saipan |
Nuestra Señora de las Mercedes

Quelle : wikipedia.org / National Maritime Museum
Die spanische Fregatte wurde am 12.Dezember.1804 noch vor der spanischen Kriegserklärung an England von vier britischen Fregatten angegriffen. Im Gefecht explodierte Das Schiff die anderen drei Begleitschiffe der Nuestra Señora de las Mercedes wurden erobert.
| Flagge: | Spanien |
| Schiffstyp: | Fregatte |
| gesunken: | 5. Oktober 1804 |
| Ursache: | Versenkt in einer Seeschlacht mit Großbritannien |
| Ort: | Südliche Küste Portugal |




