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Freizeit und Wassersportarten

von Heiko Mettelsiefen am 25.10.2011, 08:22 Uhr

Wassersportarten kriegen immer mehr Zudrang. Kitesurfen zum Beisiel ist knappe 20 Jahre alt und wird schon von mehr als 500.000 Menschen weltweit ausgeübt. Erfahren sie mehr über die Newcomer im Sport.

Unter Wassersport werden alle Sportarten, die in oder auf dem Wasser ausgetragen werden, zusammengefasst.

Definition nach: "Herders neues Hand-Lexikon"

Unterwasserrugby

Das Ziel des Spiels ist es, in 2x15 Minuten mehr Tore (bzw. Körbe) zu werfen als der Gegner. Da man Unterwasserrugby komplett unter Wasser spielt, ist Ausdauer wohl mit das wichtigste. Es spielen pro Team immer 6 Spieler, doch da Unterwasserrugby hohe körperliche Anforderungen stellt, darf man fliegend wechseln, wobei der Auswechselspieler erst ins Wasser darf wenn der andere komplett aus dem Wasser raus ist.

Unterwasserrugby, wurde von Ludwig von Bersuda erfunden.

Unterwasserrugby- hat mit dem normalen Rugby nicht mehr gemeinsam als den Namen Quelle:Wikipedia.Org

Jetski - auch Wassermotorrad genannt

In Deutschland ist der offizielle Name für Jetskis – Jetboot, da der Erfinder des ersten Jetskis, Kawasaki, den Namen schützen lassen hat.

Während die meisten Leute Jetskis als Freizeitvertreib benutzen, werden Jetskis von Rettungsorganisationen wie der DLRG zum Retten von Menschen aus dem Wasser benutzt. Die Polizei in Venedig, benutzt Jetskis als “Polizeiautos“ um von einem Ort schnell zum anderen zu gelangen.

Die bekanntesten Hersteller von Jetskis sind:

Honda
Kawasaki
Yamaha

Jetskis- die Mottorräder des Wassers Quelle:Wikipedia.Org/Bachlit

Wasserski

Wasserski fahren oder Wakeboarden, ist eine Sportart, wo man jenach dem, auf 2 Skiern oder auf einem Wakeboard (ähnlich wie ein Snowboard) von einem Motorboot oder eine Wasserskianlage gezogen wird. Der klassische Wasserski Parkour, setzt sich aus drei Disziplinen zusammen: Slalom fahren, Springen und dem sogenannten Figurenlauf.

Beim Slalom geht es darum: bei möglichst hohem Tempo die Bojen zu umfahren. Wenn der Fahrer das Tempo 58 km/h erreicht hat, wird die Leine auf 16 Meter verkürzt, dann wird sie immer weiter verkürzt, bis sie irgendwann nur noch ca. 8 Meter lang ist und es fast unmöglich ist die Bojen zu umfahren.

Bei der Disziplin: Springen, geht es darum bei hohem Tempo so weit wie möglich zu springen. Die Teilnehmer fangen natürlich nicht bei dem, höchsten Tempo (58 km/h) an, sondern steigern sich immer weiter. Ab 45 km/h sollte man sich einen Sprunggurt anziehen. Der Gurt verläuft einmal um den Körper und hat auf der rechten Seite eine Schlaufe die dazu dient den rechten Arm am Körper zu halten damit der Arm nicht abknickt. Die Springer schützen sich mit spezieller Schutzkleidung.

Beim Figurenlauf, gewinnt derjenige der am meisten Punkte durch Salti, Drehungen oder Schrauben holt. Anders als beim Wakeboarden, werden hier keine Rampen benutzt um die Drehungen, Salti und Schrauben einfacher zu machen. All das geschieht auf dem Wasser.

Wasserski fahren ist sehr populär, oft wird es sogar auf offenem Meer angeboten Quelle:Dieter Schütz / pixelio.de

Stehpaddeln

Stehpaddeln, heißt eigentlich Stand Up Paddling. Stehpaddeln stammt vom stehenden Kanu fahren ab. Auf Hawaii, dem erfindungs- ort des Surfens, war Stand Up Paddling (kurz SUP) der Sport den nur der König und auserwählte ausüben durften. Im 20. Jahrhundert war Stand U Paddling die Fortsetzungsweise von Surflehrern auf Hawaii. Dadurch hatten sie eine bessere Sicht auf die Schüler und konnten schneller vom Ufer zu den Riffen wo die Wellen brachen. Es gibt zwei Disziplinen im Stand up Paddling, aber noch ohne feste Regeln:

  • Stand Up Paddling Surfing (das normale)
  • Distance Stand Up Paddling (ein Rennen auf Distanz)

In Hamburg findet jährlich der SUP World Cup im Flachwasserpaddeln statt.

Stehpaddeln- Wellenreiten mit einem Paddel in der Hand Quelle:Wikiedia.Org/Seek writ awe there

Kanurodeo

Kanurodeo, was eigentlich Playboating (dt. Spielboot fahren) heißt, stammt ursprünglich vom Kanu Slalom ab. Der Wettkampfname des Playboating, lautet: Kanu Freestyle und wird seit 2001 alle 2 Jahre in einer Weltmeisterschaft bestritten. Kanu Freestyle besteht daraus, dass die Teilnehmer entweder auf einer stehenden Welle (die ist immer an der gleichen Stelle und wird durch Strömungen und Gegenströmungen erzeugt) oder auf einem Fluss (künstlich bzw. Natur) bestritten. Mann bekommt eine Wertung für die Leistung und der Teilnehmer mit der besten Leistung hat gewonnen.

Kanurodeo - nicht wirklich Rodeo reiten, aber trotzdem ein Gleichgewichtsding Quelle:Wikipedia.Org/ Hoch Zwei Photoagency GBR

Windsurfen

Das Windsurfen, entstand aus dem Wellensurfen. Ursprünglich war es bloß als Erleichterung für das Paddeln gegen den Wind gedacht. Das Durchschnittstempo bei erfahrenen Windsurfern beträgt etwa 30-45 km/h. Der schnellste Windsurfer war: Antoine Albeau mit einer Spitzengeschwindigkeit von: 49,09 Knoten was ca. 90,9 km/h sind. Windsurfen gehört zu den Sportarten, welche nur schwer zu lernen seien sollen. Trotzdem ist Windsurfen ein Breitensport geworden: vom 12 Jährigen bis hin zum 75 Jährigen, jedes Alter ist dabei. Dennoch ist Windsurfen eher ein Männersport. Mehr als 85 % der Windsurfer sind Männer.

Seit 1984 ist Windsurfen eine Olympische- Männer Disziplin, seit 1992 auch eine Frauen Disziplin. Es werden jährlich Windsurf Weltmeisterschaften ausgeführt. In verschieden Kategorien:

Wave (dabei surft man mit und auf den Wellen)
Freestyle (dabei macht der Teilnehmer verrückte Flips und Sprünge)
Slalom (dabei geht es darum so schnell wie möglich ohne Fehler eine Slalom zu fahren)
Racing ( dabei geht es darum so schnell wie möglich ein durch Bojen gekennzeichnete Strecke abzufahren)
Supercross (ist eine Unterart von Racing)
Speed (wer ist am schnellsten auf eine Strecke z.B: 500 Meter)

Windsurfen - von einem Segel in deiner Hand lässt du dich auf 50 km/h oder mehr beschleunigen Quelle:Wikiedia.Org/Hoch zwei

Kitesurfen

Kitesurfen oder auch kiteboarden genannt, ist eine wasssersportart, bei der man sich von einem Kite (dt Drachen) auf einem Brett stehend über das Wasser ziehen lässt. Das Kitesurfen stammt von einer Idee des Englischen Lehrers George Pocock ab, der versuchte eine Kutsche von einem Kite ziehen zu lassen. Diese Idee entwickelte sich solange, bis schließlich 1990 die Idee des Kitesurfens entstand. Kitesurfen ist zwar ein relativ gefährlicher Sport, denn der Kite ist sehr groß und wenn es dann ziemlich windig ist, besteht die Möglichkeit dass der Kite dich dann hochhebt und der Flug ist nicht zu kontrollieren. dennoch ist Kitesurfen populärer als Windsurfen, das liegt auch daran das beim Kitesurfen mehr Tricks möglich sind.

Jedes Jahr findet der Kitesurf World Cup in St Peter Ording statt. Er ist in verschieden Kategorien aufgeteilt:

Slalom (der Kiter muss möglichst schnell einen Slalom durchfahren)
Race ( der Kiter muss als erster auf eine bestimmte Strecke das Ziel durchqueren)
Freestyle (hierbei geht es darum das Kiter durch viele und möglichst gute Tricks eine gute Wertung bekommt. Der Teilnehmer mit der besten Wertung gewinnt.)

Kitesurfen , die wohl populärste Surfart bei der man sich vom Wind antreiben lässt Quelle:Wikipedia.Org/Flickr/Vinka