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Информация

Die Geschichte des Hamburger Hafens

Die Wurzeln des Hamburger Hafens gehen bis ins 9.JH zurück, auch wenn als offizielles Gründungsdatum der 7.Mai 1189 gilt. An diesen Tag wird jährlich mit dem mehrtägigen Hafenfest errinnert. Ausgangspunkt der Entwicklung war der Bille-Mündungsarm in der Altstadt. Darauf folgte die Verlagerung über einen Alsterhafen bis zu dem heutigen Hafen an der Elbe, der sich immer weiter nach Westen verlagert aufgrund der an Größe zunehmenden Schiffe.

Heute ist Hamburg der drittgrößte Hafen Europas. So liefen 2010 insgesamt 9.843 Schiffe in den Hafen ein. 5252 waren davon Containerschiffe. So wurden 2010 7,9 Millionen TEU (20-Fuß-Standartcontainer) umgeschlagen. Nach dem Einbruch 2009 aufgrund der Weltwirtschaftskrise kam es zu einer steigerung um 12,9%. Zum Vergleich: 2007 wurden mit 9,9 Millionen TEU der größte Umschlag bisher erzielt.


Die Statistiken des Hamburger Hafens

Umschlagsstatistik

Im Jahr 2007 liefen den Hamburger Hafen insgesamt 12.217 Schiffe an, davon 7.492 Containerschiffe, 1.759 Schüttgutfrachter, 1.495 Tankschiffe und einige andere Schiffsarten. 2 Jahre später verringerte sich die Anzahl um ca. 2.000 auf 10.131 Schiffe, auch in diesem Jahr bildeten Containerschiffe, Schüttgutfrachter und Tankschiffe die Mehrheit.

Touristik

Der Hamburger Hafen ist ein beliebtes Ziel, nicht nur für Touristen, sondern auch für die Einwohner Hamburgs.

Containerumschlag

Seit 1966, als der Transport von Waren über Containerschiffe begann, stieg in den folgenden Jahren der Anteil der in Containern verfrachteten Waren zügig an. 1990 waren es rund 1,5 Millionen Container die transportiert wurden, 2007 über 6,2 Millionen und 2010 weniger als 5 Millionen.

Schiffbau

Seit den 1960er Jahren ist die Bedeutung des Schiffbaus rückgängig. Noch vor wenigen Jahren gab es elf Schiffswerften mit mehr als 20 Arbeitnehmern, inklusive Yacht- und Bootsbau. Erwirtschaftet wurden 1,9 Milliarden Euro. Von den Werften, die den Hamburger Hafen schmückten, ist nur noch Blohm + Voss geblieben.

Zahl der Beschäftigten

Die Zahl der Beschäftigten ist seit etwa 1900 gesunken, jedoch stiegt die Zahl in den letzten Jahren geringfügig an. 1895 gab es noch rund 25.000 Hafenarbeiter, 75 Jahre später etwas mehr als die Hälfte und 1998 weniger als 5.000.


Interessante Orte im Raum des Hamburger Hafens


Museen

Hafenmuseum Hamburg


Das Hafenmuseum

Das Hafenmuseum hat eine Innen- und Außenalage, welche die Veränderungen der Arbeitsweilt im Hafen darstellt,
es präsentiert eine einmalige Sammlung mit den Schwerpunkten Güterumschlag, Elbschifffahrt sowie Hamburger Schiffbau. Das Hafenmuseum Hamburg faßt die maritime Sammlung des Museums der Arbeit zusammen und existiert seit 1999. Das Museum gehört als einer von 10 Standorten zur Stiftung Historische Museen Hamburg. Viele Maschinen und Geräte aus dem Siebziger Jahren werden von ehemaligen Hafenarbeitern in Betrieb genommen und vorgeführt. Ehemalige Seeleute zeigen auf dem 50 Jahre alten Stückgutfrachter "Bleichen" Geräte und Maschinen, an einigen Wochenende wird Fracht in die Luke gehievt.

Das Hafenmuseum ist vom 16.04. - 31.10 täglich von 10 bis 18 Uhr außer Montags geöffnet. Der Reguläre Eintrittspreis beträgt 5,00 € (Ermäßigt 3,50 €).

Hafenmuseum Hamburg


Das Speicherstadtmuseum

Das Speicherstadtmuseum befindet sich ein einem historischen Speicher am St.-Annen-Ufer und lässt die Besucher erfahren, wie die Arbeit der Warenlagerung damals erledigt wurde, das Museum zeigt Aspekte der Kaffee- und Teeverarbeitung.

Öffnungszeiten:
1. April bis 31. Oktober: Mo-Fr. 10-17 Uhr, Sa und So sowie an Feiertagen zwischen 10-18 Uhr.
1.November bis 31. März: Di-So. 10-17 Uhr

Eintrittspreise: 3,50 € / 2,50 € ermäßigt.

Hafenmuseum Hamburg


Das Internationale Maritime Museum

stellt die Geschichte der Schifffahrt, der Marine und des Meeres vor.

touristisches Angebot

Man kann im Hafen die vielen verschiedenen und beeindruckenen Schiffe bestaunen, wem dies jedoch nicht das gewünschte Vergnügen bereitet, kann die Speicherstadt oder den Alten Elbtunnel oder andere faszinierende Orte am Hamburger Hafen besichtigen. Vor dem Alten Elbtunnel fahren regelmäßig Sightseeingbusse.

Fähren- und Hafenrundfahrten

Wenn man eine Hafenrundfahrt oder mit einer Fähre fahren möchte, muss man sich im Hamburger Hafen nur ein klein wenig umsehen, dann findet man genug Angebote; einige sind auch kostenfrei.

Historische Schiffe

Die beiden bekanntesten historischen Schiffe des Hamburger Hafens sind mit sicherheit die Cap San Diego und die Rickmer Rickmers.

Die Cap San Diego, ein Stückgutfrachter aus den 1960er Jahren. 1986 wurde sie vor der Verschrottung aufgekauft, renoviert und für den zukünftigen Zweck als Museumsschiff und Veranstaltungszentrum angepasst.

Die Rickmer Rickmers ist eine stählerne Dreimastbark, die 1896 fertig gestellt wurde. Auch dieses Schiff kaufte man noch vor der Verschrottung auf und restaurierte es einige jahre lang. Heute ist sie ebenfalls ein Museumsschiff und befindet sich an den Landungsbrücken.

Kunstwerke und Denkmäler

Am Hamburger Hafen sind zu viele Kunstwerke und Denkmäler, als dass man sie hier aufzählen könnte. Die berühmtesten sind: Das Störteneker-Denkmal, das Bismarck-Denkmal, die Auswanderer